Tipps

Biodiversität ist überall. Ob beim Einkaufen, zu Hause oder unterwegs – einen grossen Teil der natürlichen Ressourcen und der Energie, die wir beanspruchen, verdanken wir Ökosystemleistungen. Unser Handeln hat Folgen für die Biodiversität.

Die natürlichen Ressourcen von 2.4 Planeten wären nötig, würden alle Menschen so leben wie die durchschnittliche Schweizerin oder der durchschnittliche Schweizer. Der Ressourcenverbrauch und damit die Grösse des ökologischen Fussabdrucks hängen jedoch mit dem gewählten Lebensstil zusammen. Wer zum Beispiel bezüglich Mobilität hohe Anforderungen stellt, benötigt Infrastrukturanlagen, die ihrerseits Ökosysteme zerschneiden. Wer hingegen ökologisch produzierte Lebensmittel auf dem lokalen Markt einkauft, kann einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten.

Biodiversität erhalten und fördern kann jeder und jede, zum Beispiel…

…beim Essen

  • Lebensmittel aus naturnahem Anbau kommen mit weniger oder ganz ohne Pestizide aus und schonen den Boden und die darin lebenden Organismen.
  • Mit dem Erwerb von traditionellen Obst-, Gemüse oder Getreidesorten fördern Sie die lokale genetische Vielfalt.
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…beim Wohnen

  • Einheimische Gewächse und Kleinstrukturen im Garten oder auf dem Balkon erhöhen die Artenvielfalt im Siedlungsraum.
  • Nisthilfen, am richtigen Ort angebracht, bieten Fortpflanzungsmöglichkeiten und Schutz für Bienen und Vögel.
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…in der Freizeit

  • Das Beachten von Wildruhezonen schützt empfindliche Tiere vor Störungen.
  • Naturnahe Spielplätze ermöglichen es Kindern, die Natur selber zu entdecken.
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Wo fördern Sie die Biodiversität? Geben Sie Ihren Tipp weiter!

Kommentare

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rosa lella, 18.01.2010 19:24:
dal 2003 faccio fattoria didattica e parlo sempre della biodiversità ai zagazzi che vengono a travarmi sono felicissima che il 2010sia stato proclamato ANNO DELLA BIODIVERSITA, vivo in un posto incontaminato grazie saluti
Margrith Nagel, 19.01.2010 20:19:
Fördern von regionalen Wirtschaftskreisläufen
Jean-François Roulin, 04.02.2010 16:08:
Les jardins familiaux de Suisse et du monde entier sont des acteurs majeurs de la bio-diversité par le savoir faire des jardiniers amateurs qui cultivent légumes, fruits et fleurs. La santé, le bien-être, la détente, l'intégration sociale sont les bienfaits vécus par ces familles et tout ceci sans frais pour la communauté.

Jean-François Roulin
Reto Locher, 22.02.2010 10:38:
Die Stiftung Natur & Wirtschaft zeichnet naturnahe Areale von Firmen und Institutionen aus. Sie motiviert CEOs mehr Natur vor die Fabrik- und Bürotür zu bringen. Inzwischen tragen bereits 330 Firmen unser Qualitätslabel.